Die Meditation ist ein weites Feld und viel ist
darüber berichtet worden.
Tatsache kann nur sein, dass es keinen wahren Leitfaden darüber
gibt, wie man meditieren soll.
Man kann.
Meditation findet statt in dem Augenblick in dem man daran denkt.
Natürlich ist es sehr zum Vorteil, wenn eine „angemessene“
Umgebung geschaffen wird, es ist aber nicht unbedingt Voraussetzung.
Geübte können auch in der überfüllten U-Bahn
meditieren.
Anfangs ist es nicht zielführend sich überanzustrengen.
Auch wenn man viel will. Meist geht das nicht.
Mit schönen Klängen, Kerzen, Heilsteinen oder ansprechenden
Bildern kann man ebenso meditieren wie mit geschlossenen Augen
und wachem Geist.
Wichtig ist es, eine Regelmäßigkeit in seinen Meditationsalltag
zu bringen.
Ein Rythmus sozusagen, der immer wieder ansetzt, wo beim letzten
Mal aufgehört wurde.
Wenn die Stille einkehrt, werden die Gedanken automatisch lauter.
Wir versuchen in der ersten Einheit, die Gedanken nur zu beobachten,
von einer höheren Warte aus. Wir nehmen an was wir denken,
auch wenn wir uns nicht mehr damit identifizieren möchten.
Dann führen wir uns wieder zum Zentrum.
Wir können danach schon mit Worten experimentieren. Wir meditieren
das Wort LIEBE z.B. und beobachten, was mit uns geschieht.
Und so gehen wir jeden Tag ein Stück des Weges zu unserem
Innersten Ursprünglichen SEIN.